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Entfernung von Hauttumoren

Es gibt verschiedene Hautkrebse, die sich unterschiedlich aggressiv verhalten können. Während das Basaliom (Basalzellkarzinom) meist oberflächlich und langsam wächst und keine Ableger (Metastasen) macht, können Spinaliome (Pflasterzellkarzinome) oder der schwarze Hautkrebs (Malignes Melanom) Ableger in anderen Organen verursachen und deshalb sehr gefährlich sein.

Vor allem im Gesicht ist die Entfernung von bösartigen Hauttumoren (Tumorresektion) äusserst anspruchsvoll, da einerseits eine radikale Entfernung des Hauttumors erfolgen muss, andererseits bei wenig vorhandener "Reservehaut" eine kosmetisch ansprechende Narbe zurückbleiben sollte. Je grösser die Hautveränderungen bei der Operation sind desto schwieriger und anspruchsvoller ist deshalb der operative Eingriff.

Oft müssen Hautverpflanzungen (Transplantat) oder Gewebeverschiebungen (Lappenplastiken) zur Anwendung kommen, um die Defektwunden schliessen zu können. Grosse Hauttumoren können nur stationär und in Narkose operiert werden.

Wichtig für die Therapieplanung und Patientensicherheit ist die anschliessende Untersuchung des entfernten Gewebes unter dem Mikroskop durch den Pathologen (Histologie); dies kann während (Schnellschitt, Frozen Section) mit eingeschränkter Aussagekraft oder hochpräzise am künstlich gefärbten Präparat innert 2-3 Tagen erfolgen (Grading, Immunhistochemie, Rezeptoren, Antikörper).



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