EKG und Belastungs-EKG
Der akute Tod eines Sportlers tritt immer wieder auf und weckt jedes Mal verständlicherweise grosse Emotionen auf. Sucht man nach den Ursachen für solche tragischen
(glücklicherweise seltenen) Ereignisse, so steht das Herz meist im Vordergrund.
Es ist also extrem wichtig, dieses lebenswichtige Organ sorgfältig zu kontrollieren. Die Aufzeichnung der Herzströmungen in Ruhe und unter Belastung stellt eine bewährte
Methode dar.
Vor jedem Belastungs-EKG wird ein Ruhe EKG registriert. Anschliessend wird die "Pumpe", meist auf dem Fahrradergometer, unter stufenförmiger Belastungssteigerung
unter die Lupe genommen. Das elektronische Verhalten wird dabei genauestens beobachtet und auf abnorme Reaktionen geprüft. Diese können Warnzeichen für etwaige
Funktionsstörungen des Herzens darstellen und sollten weiter abgeklärt werden.
Eine solche Belastungsuntersuchung ist auch bei "Gesunden" sinnvoll, z.B. bei "Wiedereinsteigern", und kann mit einem Leistungstest gekoppelt werden.




