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Spirometrie

Die Spirometrie ist ein medizinisches Verfahren zur Überprüfung der Lungenfunktion. Die bei dieser Untersuchung über einen so genannten Pneumotachographen erhobenen Messwerte helfen zwischen den beiden Hauptgruppen von Lungenerkrankungen zu unterscheiden.

Asthma sowie COPD (chronic obstruktive pulmonary disease) werden beispielsweise durch eine Verengung der Atemwege verursacht. Diese Art der Beschwerden werden unter dem Begriff "obstruktive Lungenerkrankungen" zusammengefasst. Demgegenüber stehen die "restriktiven Lungenerkrankungen". Kennzeichnend für dieses Krankheitsbild ist, dass die Lunge und/oder der Brustkorb vermindert dehnbar ist. Beispiele sind die Lungenfibrose (Lungenverhärtung), der Pleuraerguss (Flüssigkeitsansammlung im Lungenspalt) oder eine Zwerchfellparese (hoch stehendes Zwerchfell).

Für eine differenzierte Lungenfunktionsüberprüfung durchläuft der Patient vier Atemtests. Nach einer ausführlichen Instruktion des Ablaufes wird jeder Test drei Mal wiederholt, wobei sechs Parameter, wie z. B. das Atemzugvolumen bestimmt werden. Der zeitliche Rahmen liegt bei ca. 20 min.



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