Blutvolumenbestimmung
Diese Vorgehensweise ist nicht nur sehr teuer und apparativ sowie personell aufwendig, sondern auch zeitintensiv, so dass sie nur in radiologischen Abteilungen eingesetzt werden kann. Für den Patienten ist sie zudem extrem belastend und birgt ein nicht geringes Risiko in Folge der radioaktiven Strahlung.
Da aber eine Bestimmung der totalen Hämoglobinmenge und des Blutvolumens Rückschlüsse auf die aerobe Kapazität eines Sportlers zulässt, erhält ihre Bestimmung gerade für den Ausdauerleistungssportler eine relevante Bedeutung.
Wir sind in der Schweiz eine von zwei Institutionen, die den Sportlern eine Methode bietet, die an der Universität Bayreuth unter der Leitung von Prof. Dr. Schmidt entwickelt wurde, die den erforderlichen Ansprüchen gerecht wird. Die Methode ist genau, reliabel und valide, ist minimal invasiv und stellt für den Athleten beinahe keine Unannehmlichkeiten dar. Eine Messung ist mit einem zeitlichen Aufwand von ca. 25 min verbunden, im Handling einfach durchführbar und für eine routinemässige Durchführung gut geeignet.
Das Prinzip der Messung besteht darin, dass dem Athleten durch ein Spirometer eine definierte Menge von Kohlenmonoxid (CO) verabreicht wird, das durch seine hohe Affinität zum Hämoglobin gut vom Blut aufgenommen werden kann. Durch die Kenntnis, wie viel CO nach der zweiminütigen Atemphase im Körper des Athleten effektiv gebunden wurde, kann die gesamte Hämoglobinmenge und das Blutvolumen berechnet werden.
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