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20.09.2023 Dr. Andreas Gösele-Koppenburg

Vom Regen zur Taufe

Der Grundstein der crossklinik wurde an einem verregneten Wochenende in Basel gelegt, als Gerard Farkas, Nicolas Lüscher, Urs Martin, Marco Balmelli und Andreas Gösele den Entschluss fassten, ihre Vision einer Sportklinik zu planen und letztlich auch zu verwirklichen.


Der ausgezeichneten Vernetzung von Nicolas Lüscher war es zu verdanken, dass er mit der Merian Iselin Klinik einen innovativen und kreativen Partner fand, der uns half, unsere ambitionierten Pläne in die Praxis umzusetzen.


Von nun an ging alles Schlag auf Schlag: Namensfindung, Gründung einer Aktiengesellschaft und Detailplanung einer Klinik für «bewegte Menschen».


Von Beginn an war uns klar, dass wir uns Patient:innen jeden Alters und jeder sportlicher Aktivität – vom Spitzensport bis zum Sporteinsteiger – verschreiben wollten.

Bereits am 1. April 2002 konnten wir unsere ersten Patient:innen, damals noch in provisorischen Räumlichkeiten in der Nähe der Merian Iselin Klinik, behandeln. Wenige Monate nach unserer Gründung stiess Thomas Schwamborn zu uns und verstärkte unser Team ab Juli 2002 als Sportorthopäde.


Zeitgleich erfolgte die Planung der neuen Räumlichkeiten in der Merian Iselin Klinik, die wir gemeinsam mit unserem damaligen Vermieter und Partner nach unseren Wünschen gestalten konnten. Schon in der frühen Planungsphase haben wir uns von den bestehenden Modellen einer Gruppenpraxis bewusst abgegrenzt. Wir waren alle im gleichen «Boot», alle Angestellten in der neu gegründeten crossklinik AG stellten das Projekt in den Vordergrund und das Ego des Einzelnen in den Hintergrund. Von Anfang an waren wir Medical Partner der Nationalmannschaften Leichtathletik, Bobsport und Eishockey, Beachsoccer sowie einigen regionalen Teams aus unterschiedlichen Sportarten.


Ein Jahr nach der Gründung erhielten wir von Swiss Olympic bereits schon das Qualitätslabel: «Swiss Olympic Medical Center», dass wir bis heute mit Würde und Stolz tragen.


In den nächsten Jahren folgten viele Betreuungen bei Welt-und Europameisterschaften und auch die Teilnahme an insgesamt sechs Olympischen Spielen, bei denen wir die Athlet:innen der Schweiz betreuen durften. Weiterhin waren wir «Official Medical Centre» der Schweiz bei der EURO 2008.


Bald schon war die kritische Grösse der crossklinik in der Merian Iselin Klinik erreicht und wir mussten uns nach anderen, grösseren Räumlichkeiten umsehen, die wir letztlich in der zum Verkauf stehenden ehemaligen Josefsklinik an der Bundesstrasse 1, direkt beim Schützenmattpark, fanden.


Nun hatten wir wieder Raumreserven und unser eigenes «kleines Klötzchen», wie wir die Liegenschaft an der Bundesstrasse gerne nannten. Aus ursprünglich 4 bzw. 5 Ärzt:innen wuchs eine crossklinik heran, die in zunehmendem Masse fast das ganze Spektrum der Orthopädie, Traumatologie und der Sportmedizin, aber auch der plastischen und rekonstruktiven Chirurgie, abdeckt. Die Gründung der «crossphysio» war die logische Konsequenz eines ganzheitlichen Therapiekonzeptes, dass sich von der Diagnostik über die Behandlung (konservativ und operativ) bis hin zur Rehabilitation erstreckte.


Ein Meilenstein in unserer Entwicklung war die Eröffnung unseres zweiten Standortes im Spital Dornach im Jahr 2019. Direkt neben der Notfallstation konnten wir grosszügige Räumlichkeiten beziehen, die uns in 5 Behandlungsräumen genug Platz bieten, um das ganze Spektrum der Verletzungen und Erkrankungen des Bewegungsapparates zu untersuchen und zu behandeln. Die moderne Infrastruktur des Spitals mit neuer Notfallstation, aber auch Röntgen und MRT steht für unsere Patient:innen auch in Notfällen zur Verfügung.


Im Jahr 2020 erfolgte die Eröffnung einer grosszügigen, hochmodernen Therapieeinheit für Physiotherapie und Rehabilitation am Weiherweg.


Heute zählt die crossklinik mehr als 70 Mitarbeiter aus den Bereichen Orthopädie, Unfallchirurgie, Handchirurgie, Wirbelsäulenchirurgie, Sportmedizin, Physiotherapie, Ergotherapie und Sportwissenschaften.


Der Geist der alten Tage ist ungebrochen. Wir betreuen verschiedene Nationalmannschaften aber auch mit grosser Begeisterung und Engagement viele regionale Teams und Einzelathlet:innen.


Keiner von uns konnte vor 20 Jahren wissen, wohin die Reise gehen würde. Es war eine aufregende Zeit mit vielen Überraschungen, schönen Erfolgen aber auch – wie sich das gehört – mit Dingen, die wir so nicht mehr machen würden und aus denen wir viel gelernt haben.


Unsere Motivation, täglich immer unser Bestes zu geben, ist unverändert. Die crossklinik, mittlerweile über die Region hinaus ein Markenzeichen, entwickelt sich stetig weiter und ich kann allen versprechen, dass die Reise, die wir vor 20 Jahren angetreten haben, noch lange nicht zu Ende sein wird.