Sportmedizin

Sportorthopädie - Medizin von Sportlern für Sportler

Ein großer Schwerpunkt unserer Klinik betrifft die Sportorthopädie. Die Sportorthopädie kombiniert die Prinzipien der klassischen Orthopädie mit Erkenntnissen der Sportwissenschaften, der Rehabilitation und den Sportbelastungsfaktoren. Nur die genaue Kenntnis der sportartspezifischen Belastungen ermöglicht eine optimale Behandlung des verletzten Sportlers und zwar bis zum vollständigen “come back”!
Moderne diagnostische Maßnahmen der Radiologie kommen ebenso zum Einsatz wie biomechanische Untersuchungen und Funktionstests. Das therapeutische Spektrum umfasst alle modernen Methoden der konservativen Behandlung bis hin zur operativen Therapie.

Sportverletzungen

Sportverletzungen treten sowohl im Spitzensport als auch im Breitensportsport auf. Die verschiedenen Sportarten unterscheiden sich deutlich in ihrem Verletzungsmuster und auch ihrer Verletzungshäufigkeit. Ungeachtet der Sportart sind Sportverletzungen immer Stresssituationen, in denen es gilt, so schnell als möglich die richtige Diagnose zu stellen und die entsprechende Therapie einzuleiten. Diese Grundsätze gelten gleichsam für Spitzen- als auch Breitensportler. Die langjährige Erfahrung unseres Ärzteteams und unserer Therapeuten, aber auch die Kenntnis modernster Behandlungsmethoden prägen unsere Therapie. Dabei geht es nicht immer darum den Sportler so schnell als möglich, sondern vielmehr so gesund als möglich, wieder in den Sport zu integrieren.

Überlastungsschäden

Gerade der Spitzensport mit maximalen Belastungen im Training und im Wettkampf, bringt den menschlichen Körper oft an die Grenze seiner Belastungsfähigkeit. Die Therapie von sportartspezifischen aber auch unspezifischen Überlastungsschäden gehört zu unserer Kernkompetenz. Am Anfang jeder erfolgreichen Therapie, steht zunächst jedoch eine detaillierte Analyse, der Ursache des Problems. Die genaue Kenntnis der Entstehung eines Überlastungsschadens dient nicht nur als Grundlage der Therapieplanung sondern auch der zukünftigen Verhinderung (Prävention) der Verletzung und Erkrankungen. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Arzt, Sportwissenschaftler, Therapeuten, Trainer und nicht zuletzt mit den Athleten ist die Basis einer zeitgemäßen Therapie. Die regelmäßige Durchführung von sportärztlichen Präventiv-Untersuchungen in Kombination mit funktionellen Tests, sollen helfen Überlastungsschäden zu vermeiden.

Chronisches Kompartmentsyndrom

Das chronische Kompartmentsyndrom ist ein Krankheitsbild, das sehr häufig übersehen oder missinterpretiert wird.
Die Sportler, meist Läufer, klagen über belastungsabhängige Schmerzen beim Sport. Die häufigste bei uns gefundene Lokalisation ist die tiefe Unterschenkelloge.
Neben dem Unterschenkel finden wir Kompartmentsyndrome am Fuß, am Oberschenkel und am Vorderarm.
Standardmäßig führen wir seit vielen Jahren die funktionelle Logendruckmessung durch. Dabei wird eine feine Druckmesssonde in die Loge eingeführt und der Logendruck sowohl vor als auch nach der Belastung gemessen. Die Erfahrung von vielen hundert Druckmessungen kommt uns dabei zugute, wenn es darum geht, dieses seltene Krankheitsbild zu beurteilen und zu therapieren.
Neben den klassischen konservativen Verfahren wie Physiotherapie, physikalische Maßnahmen, Schuh-und Einlagenversorgung, mussten wir in der Vergangenheit dennoch eine große Zahl von Patienten operieren. Unsere modernen minimal-invasive Operationstechniken helfen uns dieses so hartnäckige Krankheitsbild im Interesse des Patienten zu therapieren und die Sportfähigkeit wieder herzustellen.